über mich
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Geboren wurde ich 1963 in Freiburg. Schon früh interessierte ich mich für kreatives Gestalten im Allgemeinen und Malerei im Besonderen. Als Kind schaute ich bezaubert meine geliebten Glasmurmeln an und stellte mir kleine, eigenständige Welten darin vor. Seither bin ich von der besonderen Wirkung und der Vielfalt des Glases fasziniert. Im Februar 2005 wickelte ich meine erste Glasperle und seither lässt mich diese Art der Kunst nicht mehr los.
Seit längerem liebe ich auch die Aquarellmalerei und vor wenigen Jahren erlernte ich die Technik der Tiffany-Glasbearbeitung.
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Der Arbeitsablauf zum Herstellen einer Glasperle gestaltet sich in folgender Weise:
Als Material werden Farbglasstäbe verschiedener Hersteller in transparenten oder opaken Farben verwendet.
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Mit einem Brenner und einer Temperatur von ca. 1800 Grad C erhitzt man einen Farbglasstab bis er an der Spitze rotglühend und zähflüssig ist. Ein mit Trennmittel versehener Dorn wird kurz erhitzt.
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Sobald das zähflüssige Glas den Dorn berührt, wird er gedreht. Es wird soviel Glas um diesen Dorn gewickelt, bis die gewünschte Größe der Grundperle erreicht ist. Das geschmolzene Glas verhält sich wie Honig.
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Der Dorn muss während der Bearbeitung gedreht werden, damit sich das Glas gleichmäßig verteilt. Wenn die Grundperle rund ist, kann ein Muster aufgetragen werden. Neben der Farbwahl ist dies der kreativste Teil des Prozesses.
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Zum Schutz vor der grellen Brennerflamme wird eine spezielle Schutzbrille getragen.
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Am Ende wird meist noch eine Schicht Klarglas aufgetragen und die Perle rundgeschmolzen.
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In einem Kühlgranulat oder in einem Ofen wird die Perle langsam abgekühlt. In einem Wasserbad wird sie vom Dorn gelöst und gereinigt.
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